Igel in Not - Wie können wir ihnen helfen?

Der Igel zählt zu den ältesten noch lebenden Säugetieren der Erde – ein scheinbares Erfolgsmodell der Evolution. Und doch steht er seit Herbst 2024 auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten als potenziell gefährdet. Umso dringlicher ist es, den Igel besser kennen und verstehen zu lernen, um ihn wirksam schützen zu können.
In einem Vortrag im September 2026 werden die Referentinnen Bianca Ritter-Kowalczik (Igelfreunde Alpen) und Angelika Eckel (Igel-Expertin des BUND Wesel) aktuelle Erkenntnisse rund um die Lebensweise und die Gefährdung unserer heimischen Igel beleuchten.
Dabei gehen sie unter anderem folgenden Fragen nach:
- Wie steht es um die Igelpopulationen in Deutschland?
- Wie sieht der natürliche Lebensraum des Igels aus und welchen Gefahren ist er heute in Siedlungsräumen auf seinen nächtlichen Streifzügen ausgesetzt?
- Welche biologischen Merkmale, Anpassungsstrategien und Überlebensfähigkeiten zeichnen Igel aus?
- Was fressen Igel eigentlich, und welche Rolle spielen naturnahe Gärten sowie vielfältige städtische Grünflächen für ihre Nahrungsversorgung?
- Welche konkreten Gefahren drohen Igeln?
- Welche Maßnahmen können ihren Lebensraum in Gärten und Städten verbessern?
- Wie erkenne ich, ob ein Igel Hilfe braucht und versorgt werden muss?
- Welche Aufgaben hat eine Igelstation und wie sieht der Alltag dort aus?
Der Vortrag zeigt praxisnah, wie jede und jeder Einzelne einen Beitrag zum Schutz der Igel leisten kann, denn noch leben Igel in unseren Gärten und Siedlungsgebieten. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch. Die Referentinnen beantworten diese gern.
Um eine Anmeldung wird gebeten unter info(at)bund-wesel.de oder info(at)bskw.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Termin: Donnerstag, 10.09.2026, 18:00 - 20:00 Uhr
Treffpunkt: Biologische Station, Freybergweg 9, Wesel







