Wissensaustausch und Information
Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen von Naturschutzprojekten ist die frühzeitige Einbindung aller Beteiligten sowie der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten sowohl auf der regionalen Ebene der Umsetzung, als auch bundesweit zwischen Projekten, Expertinnen und Experten.
Durch Besuch und Durchführung diverser Fachtagungen, Seminare, Workshops, Exkursionen etc. wird der Wissensaustausch überregional gestärkt sowie die Beteiligten vor Ort informiert und aufgeklärt. Mit dieser Webseite, Flyern, Rollups und Veranstaltungen wird die Öffentlichkeit informiert. Ein überregionaler Workshop zum Projektende sowie Publikationen richten sich an das Fachpublikum.
Kommunaler Austauschkreis
Mittlerweile beteiligen sich 11 Kommunen am regelmäßig stattfindenden Kommunalen Austauschkreis (siehe Karte). Dieser findet halbjährlich statt. Im März 2024 wurde in der Biostation das Größte deutsche Netzwerk für naturnahe Kommunen (https://kommbio.de/) vorgestellt, Fördermöglichkeiten aufgezeigt und das NABU Projekt „Das kleinste Insektenschutzgebiet Deutschlands“ (https://insektenfreude.de/) erläutert.
Im September 2024 stellte die Stadt Moers ihr Entsiegelungsprojekt in den Filder Wiesen vor Ort vor. Vorneweg wurde über Möglichkeiten der Entsorgung von Landschaftspflegegrün diskutiert.
Im Juni 2025 wurden in Kamp-Lintfort Themen, wie Förderprogramm der KfW „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ und “Heimische Pflanzen versus nichtheimischen” diskutiert, sowie die Industrienatur im Zechenpark vor Ort erläutert.
2026 gab es wieder zwei Netzwerktreffen. In Dinslaken wurde im Februar das Projekt “Natur auf Zeit” in Bezug auf das ehemalige MCS-Gelände vorgestellt, das im Anschluss begangen wurde. In das Konzept des Life Projektes für die artenreiche Umgestaltung der verwilderten Grünfläche am Bahnhof führte man in Rheinberg im September ein, um anschließend das Gelände zu besuchen.







